Den Einstieg finden zum Sport

Als Fitnesstrainerin höre ich öfter Sätze wie „Ich würde ja gerne, aber weiß nicht, wie ich anfangen soll.“ oder „Ich finde keine Zeit.“ Verständlich, denn in unserer schnelllebigen Zeit müssen viele von uns mehrere Verantwortungen auf einmal jonglieren und das Gefühl von Leichtigkeit geht für manches verloren. Zusätzlich hast du als Mama vielleicht das Gefühl, immer das Beste geben und alles so perfekt wie möglich machen zu müssen.


Darum gleich zu meiner ersten Anregung: Freizeitsport braucht keine Perfektion! Freude an der Bewegung darf im Vordergrund stehen. Lass deinen Fitness-Tracker zu Hause und geh eine Runde laufen oder spazieren. Nur um dich zu spüren, nicht um deine Leistung zu bewerten oder deinen Kalorienverbrauch zu kontrollieren! Vorhaben wie Leistungssteigerung und Gewichtsveränderung erreichst du leichter, wenn du Spaß an der Bewegung hast. Plus: Langfristige Gesundheit und Mobilität sind auch schöne Ziele, die ich hier gerne in den Vordergrund holen möchte. ;)



Tipp Nr. 2: Reinfühlen – was will ich? Willst du alleine oder mit deinem Nachwuchs Sport machen? Da gibt es einige Optionen. Möchtest du mal bisschen Zeit alleine verbringen? Dann ist Laufen oder Walken eine ideale Variante für dich. Willst du dich mit Gleichgesinnten austauschen? Dann probiere es mit Bewegung in der Gruppe oder mit FreundInnen. Bist du gerne in der Natur? Dann raus mit dir. Bist du lieber drinnen? Dann ab in ein Gym oder trainiere zu Hause. Liebst du Musik und Tanzen? Da bietet dir Tanzfitness (z.B. Zumba®) eine feine Option.


Empfehlung Nr. 3: Such dir für diese Fitness-Soul-Search-Arbeit kostenlose Optionen! Es gibt viele Vereine, Fitnessstudios und TrainerInnen (auch ich), die dir gratis Schnupperoptionen bieten – ob virtuell oder im echten Leben. Behalte im Hinterkopf, dass du eventuell nicht jeder Bewegung sofort 100% folgen kannst und dass dein Körper manches neu lernen muss. Beim Schnuppern konzentrierst du dich viel mehr darauf, ob die Trainerin oder der Trainer dir ein gutes Gefühl vermittelt und ob du dir vorstellen kannst, dass du das Workout gerne weitermachen möchtest.



Wichtig Nr. 4: Setz dir realistische Ziele! Plan dir nicht fünfmal pro Woche Sport ein, wenn du weißt, dass du es durch Arbeit und Familie maximal zweimal schaffst. Es ist zwar schön, wenn du so motiviert an die Sache rangehen möchtest; du bist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nur enttäuscht, wenn es nicht nach Plan läuft und verwirfst deine Bewegungsziele eventuell wieder komplett. Und es muss auch nicht immer gleich eine Stunde Sport sein. Wenn du 20 Minuten einplanen willst, dann sind 20 Minuten besser als nichts!


Rat Nr. 5: Deine Ärztin oder dein Arzt muss nach einer Geburt das OK für Sport geben! Dein Körper kann sich danach anders anfühlen als zuvor, auch wenn du dich theoretisch in einem „Normalzustand“ befindest. Versuch dabei auf dich zu hören, was sich ab wann wieder gut anfühlt. Gute TrainerInnen geben dir Varianten für dein Training, wenn du deine Limits kommunizierst. Akzeptiere deinen (neuen) Ist-Zustand und vergiss nicht: Dein Körper hat eine Höchstleistung vollbracht. Sag ihm danke und lerne ihn mit regelmäßiger Bewegung neu kennen. Sei stolz auf ihn, sei stolz auf dich!


Alles Liebe,

Tamara


Nachwort:

Wenn du gerne mal bei mir Schnuppern möchtest, Fragen zu diesem Thema hast oder dich gerne weiter mit mir darüber unterhalten möchtest, dann kontaktiere mich einfach


Tamara Dos Santos Góes

(Fitness, Personal Trainerin & Make-up Artist - #feelgood)

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