Sexuelle Entwicklung und sexuelle Gesundheit

Menschen sind bereits ab dem Beginn ihres Daseins sexuelle Wesen. Sie erwerben von Anfang an Kompetenzen und machen Erfahrungen, die ihre Sexualität direkt oder indirekt beeinflussen.


Sexuelle Entwicklung ist ein immer währender Prozess, der erst mit dem Tod endet.

Eine begünstigte Entwicklung unterstützt Kinder, soziale Regeln einzuhalten, die eigenen Lustbedürfnisse aber dennoch in positiver Weise zu spüren und sie nicht zu unterdrücken, oder sich gar dafür zu schämen. Die sexuelle Entwicklung ist dabei ein Teil ihrer Gesamtentwicklung und steht nicht singulär für sich. Sie wird im Wesentlichen vom sozialen Umfeld geprägt.


Sexualität bedeutet die menschliche Fähigkeit zu genitaler Erregung und bezieht sich auf emotionale, körperliche, kognitive und soziale Dimensionen des sexuellen Erlebens und dies modifiziert sich ein Leben lang.

Die sexuelle Identität umfasst Stolz und Zufriedenheit mit dem eigenen, sexuellen Körper.

Es gilt Lustzugänge im Alltag zu fördern, damit fördert man automatisch die sexuelle Gesundheit des Kindes.


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Für Eltern geht es im Konkreten darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es dem Kind ermöglichen sich viele Kompetenzen anzueignen, die auch für das Gestalten von Sexualität wichtig sind. Dazu gehört unter anderem das Etablieren einer differenzierten Körperwahrnehmung.


Dafür ist es wesentlich, dass sich Kinder viel bewegen dürfen und auch viele sensorische Erfahrungen und Erlebnisse machen. Auf einer anderen Ebene ist es wesentlich, dass Kinder ausreichend Autonomiebereiche haben, wo sie selbst entscheiden können. Diese Selbstbestimmung sollen sie auch dadurch erleben können, indem sie merken, dass die Erwachsenen ihre Entscheidungen respektieren. Dies macht Kinder stark und unabhängig und führt dazu, dass sie ihre Bedürfnisse auch dann artikulieren, wenn es für das Gegenüber vielleicht gerade unpassend erscheint.


Und das ist Basis um "ja" und "nein" sagen zu können. Es ist von besonderer Wichtigkeit, dass Menschen und vor allem Kinder, ihre eigenen Körpergrenzen spüren lernen. Das ist die Voraussetzung um sich selbst, aber auch andere wahrnehmen zu können. Und die Möglichkeit um Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen.


Um hier eine gesunde Grundlage zu schaffen ist, wie oben beschrieben, einiges möglich. Es kann förderlich sein: Fragen zu beantworten, Bücher vor zu lesen, die Geschlechtsteile korrekt zu bezeichnen und nicht mit "da unten".


Generell ist es eine Haltungsthematik:

  • Wie stehe ich Selbst zum Thema Sexualität?

  • Wie wurde ich diesbezüglich erzogen und aufgeklärt?

  • Fühle ich mich unwohl mit dem Thema?

  • Oder schäme ich mich darüber zu sprechen?

  • Oder die Angst etwas Falsches zu sagen oder zu tun.

Hier kann es gerade für Eltern sehr hilfreich sein, sich professionelle Unterstützung von Sexualpädagog*innen zu holen. Sei es in Form eines Workshops oder einer Beratung.

Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, zögere bitte nicht mich zu kontaktieren.


Mag.a Ursula Wilms-Hoffmann

Sexualpädagogin ISP

Klinische Sexologin, Sexualtherapeutin ISP i.A.u.S.

Psychosoziale Beraterin und Coach

www.lebelieber.org

hallolebelieber@gmail.com

0677 631 633 36




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