• juliakatzmann

Warmes für den Winter

Lebensmittel, die uns kuschelig von innen wärmen.


Wenn es draußen nass und kalt ist, und alles grau in grau erscheint, dann, ja dann hilft ein wohlig wärmendes Gericht. Denken wir nur an Mamas Hühnersuppe, wenn uns kalte Füße und Fieberschübe quälten. Allein der Gedanke lässt uns warm ums Herz und schon ein wenig gesünder werden.

Wärmendes aus der Region Gerade im Winter wird das Angebot an heimischem Obst und Gemüse rarer, so scheint es jedenfalls. Doch sehen wir genauer hin, dann wird uns klar, dass auch unser traditionelles Wintergemüse wie Rote Rüben, Kohl, Rot- und Sauerkraut, Kürbis, Lauch und Zwiebel als Wärmespender gelten und uns zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe spenden. Vitamin C-Bomben sind z.B. Lauch, Kohlsprossen, Rote Rüben und Schwarzwurzeln. Das gibt es zurzeit alles aus der nahen Umgebung.

Besser für unsere Gesundheit, besser für´s Klima Lebensmittel aus der Region werden reif geerntet, brauchen nicht weit transportiert werden und enthalten bei optimalen Lagertemperaturen mehr Aromastoffe und Vitamine als weit gereiste Importfrüchte. Und die Aromastoffe sind nichts Anderes als sekundäre Pflanzenstoffe, die uns vor freien Radikalen und der Entstehung von Zellstress schützen. Zusätzlich unterstützen Lebensmittel aus der Region die heimischen Betriebe und sorgen für weniger Schadstoffe in der Luft. Sind sie zusätzlich aus biologischem Anbau haben sie das extra Klimaplus!


Welches Obst und Gemüse bei uns in welchem Monat Saison hat, erfährst du im Saisonkalender von „die umweltberatung“ https://www.umweltberatung.at/saisonkalender-obst-und-gemuese

Altes Wissen neu entdeckt In der traditionellen chinesischen Medizin schreibt man seit Jahrtausenden Lebensmitteln eine wärmende oder eine kühlende Wirkung zu. Es gibt aber auch Nahrung mit neutraler Wirkung. Egal ob Fleisch, Beilagen, Gemüse, Getränke oder Gewürze: wärmende Lebensmittel gibt es zu jeder Jahreszeit. Das Fleisch betreffend, hat vor allem rotes Fleisch wie Rind, Schwein, Lamm, Wild und Ente eine wärmende Wirkung. Walnüsse, Maroni und Haselnüsse wärmen ebenfalls von Innen. Getreide wie Reis, Hirse oder Dinkel, das in seiner Wirkung an sich neutral ist, kann durch Anrösten und anschließendes Kochen eine erwärmende Wirkung verliehen werden.

Doch auch körperliche Bewegung und Spaziergänge an der frischen Luft helfen die Durchblutung anzukurbeln und die Körperenergie im Fluss zu halten.


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Duftender Inhalt – starke Wirkung

Was im Winter nicht fehlen darf, sind die zahlreichen Gewürze. Egal ob in den wärmenden Heißgetränken oder in der Weihnachtsbäckerei – die Verwendung von Gewürzen hat auch in unseren Breiten lange Tradition. So gelten Anis, Chili, Fenchel, Gewürznelken, Ingwer, Kardamon, Pfeffer, Sternanis oder Zimt als wärmende Gewürze. Sie heizen unserem Körper ein. Doch sie haben noch einen weiteren Vorteil, sie wirken positiv auf unser Verdauungssystem indem sie den Appetit anregen und gleichzeitig die Magensaftproduktion und die Darmtätigkeit fördern. Dies kommt uns gerade in der Zeit des üppigen Essens sehr entgegen. Ein zusätzliches Plus gibt’s für den Schutz vor schädlichen freien Radikalen und die Unterstützung bei der Abwehr vor Infektionskrankheiten.

Auch Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen können durch bestimmte Inhaltsstoffe, die so genannten sekundären Pflanzenstoffe, vieler Gewürze vorgebeugt werden.


Wenn weit her, dann fair!

Viele der wärmenden Gewürze sind in unseren Breiten nicht heimisch und werden aus fernen Ländern importiert, wo teilweise unter sehr schlechten sozialen Bedingungen gearbeitet werden muss. Die globalen Verlierer*innen sind, wie so oft vor allem Frauen und Kinder. Durch den Kauf von fair gehandelten Gewürzen (erhältlich z. B. in den Welt- und Bioläden), trägst du dazu bei, die dortigen Arbeits- und Gesundheitsstandards erheblich zu verbessern. Achte daher beim Kauf von fernen Gewürzen auf das Fairtrade Gütesiegel! Mehr dazu kannst du hier nachlesen: https://www.fairtrade.at/ Autorin: Mag.a Julia Geißler-Katzmann | selbstständige Ernährungswissenschafterin | Outdoor- und Spielpädagogin | Kinesiologin nach Dr. med. Klinghardt

Schwerpunkte:

Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien |Darmgesundheit | Schwangerschaft und Stillzeit | Ernährung bei Neurodermitis | Ernährungsökologie | Ernährungsbildung


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